Bei „Zeit mit dir selbst“ geht es darum, dir für eine Weile bewusst Raum zu geben: zum Wahrnehmen, Ausprobieren, Bewegen oder einfach Dasein. Manchmal möchtest du etwas Neues an dir entdecken, manchmal einer Stimmung oder einem Gefühl folgen, das gerade da ist. Nicht alles muss sich vorher benennen lassen – manches wird erst deutlicher, wenn es Ausdruck bekommt: durch Bewegung, Kleidung, Körper, Raum oder eine kleine Handlung.
Zeit mit dir selbst kann Vieles bedeuten:
- Verschiedene Seiten ausprobieren.
Ein langes Kleid fühlt sich anders an als Jeans. Ein Anzug verändert vielleicht deine Haltung, schwere Schuhe machen etwas anderes mit dir als nackte Füße. Das zu erkunden und zu spüren, kann überraschend viel in Bewegung bringen.
Du kannst Kleidung wechseln, mit Make-up, Körperhaltung oder kleinen Rollen spielen und beobachten: Wie bewege ich mich darin? Was macht das mit mir? Was fühlt sich fremd an, was überraschend selbstverständlich? - Bei dir ankommen.
Manchmal ist das Drumherum so laut, dass wir kaum noch wissen, wo wir selbst gerade sind. Dann kann es guttun, erst einmal ruhig zu werden und zu merken: Ich muss gerade gar nichts. Du darfst leise sein, dich langsam bewegen, spüren. Vielleicht betrachtest du dich eine Weile im Spiegel, sitzt oder liegst auf dem Boden, gehst nach draußen oder bleibst einfach dort, wo es sich gerade richtig anfühlt. Was spürst du? Was taucht auf? Was möchte gerade Raum bekommen? - Dich bewegen und spüren.
Nicht immer tut Ruhe gut. Manchmal möchte etwas in Bewegung kommen: du willst tanzen, springen, rennen, Stoffe werfen, Papier zerreißen oder einfach spüren, was dein Körper gerade machen will. Es darf schnell, laut, albern, kraftvoll oder wild werden. Nicht um etwas Bestimmtes darzustellen, sondern um dem Raum zu geben, was gerade nach Ausdruck sucht. - Etwas tun, das sonst wenig Platz bekommt.
Vielleicht möchtest du dich völlig overdressed anziehen, dich mit Blumen bedecken, eine Stunde lang im Gras liegen, etwas Albernes ausprobieren oder endlich eine Idee umsetzen, für die es im Alltag nie den richtigen Moment gibt. Es muss dafür keinen tieferen Grund geben. Manchmal reicht: Darauf habe ich Lust – und normalerweise mache ich es nie. - Schauen, wohin es dich zieht.
Vielleicht weißt du, dass du dir diese Zeit nehmen möchtest, aber noch nicht, wohin sie dich führt. Dann beginnen wir mit einem kleinen Rahmen und lassen offen, ob daraus Ruhe, Bewegung, Spiel, Nachdenklichkeit oder etwas ganz anderes entsteht.
Dieses Shooting braucht also kein spezielles Thema, die Zeit mit dir selbst ist bereits der Ausgangspunkt. Trotzdem kann es natürlich einen Anlass geben, warum du sie dir gerade nehmen möchtest: vielleicht einen Alltag, in dem für dich selbst gerade wenig Platz bleibt, eine körperliche Veränderung, eine Schwangerschaft, eine neue Lebensphase – oder einfach die Lust, etwas an dir auszuprobieren, das sonst kaum Raum bekommt.
Die Kamera ist dabei nicht bloß dafür da, am Ende schöne Bilder zu liefern. Sie bringt einen zweiten Blick in diese Zeit. Ich sehe mit, was sich verändert, was auftaucht und wo etwas plötzlich stimmig wird – und halte davon etwas fest. So kannst du dich nicht nur im Moment erleben, sondern dir später noch einmal von außen begegnen.









Preis nach Vereinbarung
*(Meine Preise verstehen sich inklusive der Möglichkeit, ausgewählte Bilder für mein Portfolio zu nutzen. Wenn du willst, dass deine Fotos ausschließlich privat bleiben, ist das selbstverständlich möglich. In diesem Fall berechne ich einen Aufpreis von 30%).
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