Zustand Null
Orte, die nichts miteinander zu tun haben.
Und doch dieses Gefühl, dass sie sich im Inneren treffen.
Kirche und Kerker. Tempel und Wald. Hell und Dunkel. Verlieren und Finden. Auflösen und Sein.
Und die Frage: Wohin führt es, wenn man den Widersprüchen folgt? Sie verbindet? Den Ort sucht, an dem keine Namen mehr sind, doch eine ganz eigene Wahrheit wartet?
Ausgangspunkt
Menschen machen sich die Welt begreifbar, indem sie Unterscheidungen ziehen: Wir sagen „dies“ – und zugleich entsteht damit ein „nicht dies“, wobei zwischen jedem „dies“ und „nicht dies“ eine trennende Linie verläuft. Entlang solcher Linien finden wir Ordnung (und innerhalb dieser Ordnung verorten wir auch unser „Ich“).
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